Korrosionsschutz

Was ist temporärer Korrosionsschutz?

Der zeitweilige Korrosionsschutz von Metallen ist ein Prozess, der Gegenstände über einen bestimmten Zeitraum vor Korrosion schützt. Der zeitweilige Korrosionsschutz erfordert den Einsatz verschiedener Schutzstoffe (z. B. Fette, Öle, Lösungen oder Emulsionen). Es kommen auch speziell hergestellte, moderne Korrosionsschutzmittel zum Einsatz. Zu den gängigsten Methoden zum Auftragen des Korrosionsschutzes gehören das Spritzverfahren, das Tauchverfahren sowie das Streichen. Der zeitweilige Korrosionsschutz kann nach einer bestimmten Zeit durch mechanische Methoden oder durch Waschen entfernt werden.

Der zeitweilige Korrosionsschutz umfasst verschiedene Arten von Substanzen, die auf Metalloberflächen oder nichtmetallische Schutzschichten aufgetragen werden. Ihre Aufgabe ist es, auf der Oberfläche einen leicht entfernbaren Überzug zu bilden, der das Metall für einen bestimmten Zeitraum vor Korrosion schützt.

Temporärer Korrosionsschutz für Metalle – verwendete Mittel

Zu den eingesetzten Mitteln für den zeitweiligen Korrosionsschutz von Metallen gehören vor allem Konservierungsöle, also Mineralöle mit entsprechenden Zusätzen. Verwendet werden auch lösemittelhaltige Konservierungsöle sowie Kohlenwasserstofffette oder solche, die Seifeneindicker enthalten. Alle diese Mittel werden als sogenannte Konservierungsschmierstoffe bezeichnet.

Im Prozess der Gewährleistung eines zeitweiligen Korrosionsschutzes werden auch lösungsmittelhaltige Konservierungsschmierstoffe eingesetzt. Eine wichtige Rolle spielen zudem Wachs- oder Lanolinlösungen mit einem Paket chemischer Zusätze. Ebenfalls verwendet werden synthetische Substanzen, die einen dünnen oder ultradünnen Film bilden. Vielfach handelt es sich um spezielle lösungsmittelbasierte Antikorrosionsverpackungen mit Korrosionsinhibitoren (Korrosions- und Oxidationsinhibitoren, Farbstoffe, Netzmittel sowie Verdickungsmittel). Auch wässrige Emulsionen mit Konservierungsmitteln finden Anwendung.

Korrosionsschutz – moderne Technologien

In vielen auf dem Markt erhältlichen Produkten werden moderne Technologien eingesetzt, dank derer die Beständigkeit der Beschichtung sowie die Resistenz gegen Feuchtigkeit und korrosive Dämpfe auch bei dauerhafter Exposition gewährleistet sind. Wichtig ist, dass moderne Korrosionsschutzmittel keine gründliche Oberflächenvorbereitung vor dem Auftragen der Schutzmittel erfordern.

Darüber hinaus sind auch „klassischere“ Korrosionsschutzmittel erhältlich, die auf mineralischen Substanzen basieren. Dabei handelt es sich um verschiedene Arten von emulgierenden Korrosionsschutzölen, in deren Zusammensetzung hochwertige Korrosionsinhibitoren zu finden sind, die sich unter industriellen Bedingungen bewähren. Mittel dieser Art enthalten kein Wasser. Sie werden mit Mineralöl oder einem organischen Lösungsmittel verdünnt.

 

Eine interessante Lösung stellen auch universelle Korrosionsschutzöle dar. Häufig enthalten diese Mineralölraffinate mit einer entsprechenden Kombination von Veredelungszusätzen. Produkte dieser Art bewähren sich gut beim zeitweiligen Schutz von Industrieprodukten sowie bei der Konservierung interner Systeme. Erhältlich sind Schutzöle auf Basis edler Mineralölraffinate und lösungsmittelhaltiger Formulierungen ohne Chlorzusätze. Einige Schutzmittel werden mit Testbenzin verdünnt, das nach dem Verdampfen des Lösungsmittels eine transparente, sehr dünne Schutzschicht hinterlässt.

Die Hersteller bieten zudem thixotrope Konservierungsmittel an, die nach dem Verdampfen des chlorfreien Lösungsmittels eine plastische, braune und transparente Fettschicht bilden. Bei Bedarf können diese Mittel unter allen klimatischen Bedingungen eingesetzt werden. Eine kolloidale Lösung bildet nach dem Verdampfen des chlorfreien Lösungsmittels eine dicke, transparente Schicht, die dank ihrer Elastizität resistent gegen mechanische Beschädigungen ist. Thixotrope Mittel eignen sich hervorragend für den längerfristigen Schutz von Gegenständen, die im Freien gelagert werden.

Korrosionsschutzmethoden: Spritzen und Lackieren

Die Spritzmethode wird bei der Konservierung von großen Teilen angewandt, die nicht in einer Wanne mit Konservierungsmittel eingetaucht werden können. Das Mittel wird mit einer speziellen Pistole bei einem Spritzdruck zwischen 2 und 3 bar aufgetragen. Je nach Technologie erfolgt das Spritzen kalt oder heiß. Sehr häufig wird das Spritzen des Konservierungsmittels mit einem Zerstäuber durchgeführt, der auf Kohlendioxid oder chlorfreiem Fluor-Kohlenwasserstoff (HFC) basiert. Diese Methode wird bei der kurzfristigen Konservierung von Elementen berücksichtigt. Die Schichtdicke hängt von der Anzahl der aufgetragenen Spritzvorgänge ab.

Als Vorteile der Spritztechnologie werden vor allem die Gleichmäßigkeit sowie die Dichtheit der Beschichtung genannt. Daher werden in der Praxis meist zwei oder drei Schutzschichten aufgetragen. Das Streichen hingegen kann manuell oder mechanisch erfolgen. Die manuelle Methode basiert auf dem Auftragen des Schutzmittels mit einem Pinsel mit weichen Borsten. Je nach gewählter Technologie wird die Korrosionsschutzsubstanz ebenfalls kalt oder heiß aufgetragen.

Korrosionsschutz durch Tauchverfahren

Bei der Tauchmethode wird das Konservierungsmittel in einer speziellen Wanne platziert, in die der Gegenstand anschließend eingetaucht wird. Danach erfolgt das Abtropfen, Abschleudern, Verdampfen des Lösungsmittels sowie das Abkühlen. Die Tauchmethode wird sehr häufig bei der Konservierung von Gegenständen mit geringen Abmessungen angewandt.

In vielen Technologien der Tauchmethode sind beheizte Wannen vorgesehen – dies ist die sogenannte Heißkonservierung. Die zu schützenden Elemente werden in einen speziellen Korb geschüttet, der wiederum in die Wanne mit dem Konservierungsmittel eingetaucht wird. Sehr oft werden im Tauchprozess entsprechend konzipierte Zuführsysteme eingesetzt. Die Tauchzeit beträgt meist zwischen 2 und 10 Minuten. Diese Zeit hängt maßgeblich von den Eigenschaften des Schutzmittels sowie der Größe und den Abmessungen der zu sichernden Gegenstände ab. Wenn ein zwischenoperativer oder kurzfristiger Schutz gewährleistet werden muss, ist die Kaltmethode besser geeignet. Die Heißmethode wird hingegen gewählt, wenn eine längerfristige Konservierung der Details erforderlich ist.

 

Es gibt viele Vorteile, die sich aus der Anwendung der Tauchmethode ergeben. Vor allem wird auf das Eindringen des Konservierungsmittels in alle offenen Teile der Elemente hingewiesen. Ebenso wichtig ist die gleichmäßige Abdeckung der Oberfläche. Die Tauchmethode wird am häufigsten beim Auftragen von Mitteln angewandt, die eine dünne oder ultradünne Schicht bilden.

Entfernen des temporären Schutzes

Die Schutzschicht des zeitweiligen Korrosionsschutzes kann mechanisch durch Abblättern, Abrieb oder Abschaben entfernt werden. Eine wirksame Methode stellt auch das Waschen mit wässrigen organischen Lösungsmitteln dar, sowohl im Kalt- als auch im Heißverfahren. Vielfach wird auch das Waschen mit wässrigen Detergenzienlösungen angewandt. Die zu reinigende Oberfläche kann zudem mit Wasserdampf unter geringem Druck behandelt werden. Zeitweilige Schutzmittel, die auf der Metalloberfläche eine ultradünne Schicht bilden, werden sehr häufig vor nachfolgenden Bearbeitungsprozessen nicht entfernt.

 

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