Restspannungen verbleiben nach der Herstellung oder Bearbeitung im Werkstoff und können Zug- oder Druckspannungen sein. Nach Controlled Shot Peening kann eine XRD-Messung die Bewertung des Effekts an ausgewählten Stellen des Bauteils unterstützen. Die Prüfkonfiguration hängt von Werkstoff, Geometrie, Messpunkten und Messrichtungen ab.
Die XRD-Methode nutzt Röntgendiffraktion zur Bestimmung von Spannungen in der oberflächennahen Schicht. Machbarkeit und Prüfumfang werden für das konkrete Bauteil durch das ausführende Labor bestätigt.
XRD-Messungen können als eigenständige Prüfung oder als Teil eines Shot-Peening-Projekts organisiert werden, einschließlich eines Vergleichs vor und nach dem Prozess. Die Prüfung erfolgt durch ein spezialisiertes externes Labor; SP Center koordiniert Prüfumfang, Bauteilvorbereitung und Übermittlung der Ergebnisse an den Kunden.
Die Almen-Intensitätskontrolle beschreibt Prozessparameter und Wiederholbarkeit des Shot Peening; sie ist keine direkte Messung der Spannungen im Werkstoff. XRD misst Restspannungen an einer ausgewählten Bauteilstelle. Umfang und Format des Berichts werden vor der Prüfung abgestimmt.
Angaben für die Planung der XRD-Messung
Messziel und erwartetes Ergebnis
Werkstoff und Wärmebehandlungszustand
Zeichnung mit Messpunkten
Messrichtungen
Oberflächenmessung oder Tiefenprofil
Vergleich vor und nach dem Prozess
Anforderungen an den Bericht
Zeichnung und Prüfumfang senden – XRD-Messung anfragen