Pulverbeschichtung
Was ist Pulverbeschichtung?
Die Pulverbeschichtung ist eine beliebte Methode zum Lackieren verschiedenster Oberflächen. Es handelt sich um ein Verfahren, das sich bereits seit mehreren Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreut. Im Prozess der Pulverbeschichtung wird eine spezielle Pulverfarbe verwendet, die durch elektrostatisches oder elektrokinetisches Spritzen gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt wird. Die erzielte Beschichtung ist nicht nur außergewöhnlich glatt, sondern auch langlebig. Sie zeichnet sich zudem durch hervorragende technologische Parameter aus.
Die Pulverbeschichtung besteht darin, Pulverfarbe auf die zu lackierende Oberfläche aufzusprühen. Es ist wissenswert, dass diese Technik hauptsächlich für Metalle eingesetzt wird, ihr Anwendungsspektrum jedoch weitaus größer ist.
Die Pulverbeschichtung ist bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannt – in dieser Zeit wurde sie stetig weiterentwickelt, wodurch es möglich war, eine Beschichtung auszuarbeiten, die sowohl Farbe verleiht als auch die Oberfläche schützt. Der Prozess der Pulverbeschichtung erfolgt mithilfe spezialisierter Geräte. Genau dank dieser ist ein gleichmäßiges Auftragen der Pulverfarbe auf die Oberfläche möglich. Zu diesem Zweck wird elektrostatisches oder elektrokinetisches Spritzen eingesetzt. Was die Werkzeuge betrifft, so sind professionelle Spritzpistolen unverzichtbar.
Elektrostatische Pulverbeschichtung
Die elektrostatische Pulverbeschichtung erfordert den Einsatz von Geräten, die einen Aufladungseffekt der Farppartikel erzeugen. Die lackierte Oberfläche „zieht“ deren Partikel in dem Moment an, in dem ein elektrostatisches Feld erzeugt wird.
Die Farbpartikel werden während des Spritzens negativ geladen. Dies ist möglich, da durch das System ein Strom mit konstanter Spannung und Stärke fließt. Die Partikel der zu lackierenden Oberfläche sind positiv geladen, sodass im Moment des Spritzens ein elektrostatisches Feld erzeugt wird. Genau dadurch werden die elektrisierten Pulverpartikel von der Oberfläche angezogen. Bei Bauteilen mit recht geringen Abmessungen haften sie gleichmäßig an ihr. In einer solchen Situation ist es nicht erforderlich, den Gegenstand während des Prozesses der Pulverbeschichtung zu drehen.
Ein einseitiges Spritzen ist bei der Pulverbeschichtung großer Oberflächen nicht ausreichend. Das elektrostatische Feld ist in der Regel zu schwach, um das gesamte Element ohne dessen Drehung abzudecken. Erwähnenswert ist auch der sogenannte Faraday-Effekt. Die Farbpartikel werden von der am nächsten gelegenen Oberfläche angezogen, was das Beschichten von Oberflächen mit komplizierten Formen erschwert. Durch elektrostatisches Lackieren ist es beispielsweise schwierig, den inneren Teil eines bestimmten Elements abzudecken. Der Anwender ist gezwungen, eine konventionelle Lackiermethode anzuwenden (in Bereichen, die durch elektrostatisches Spritzen nicht lackiert werden können).
Die elektrokinetische Pulverbeschichtung (besser bekannt als Tribo-Methode) verläuft völlig anders. Die Farppartikel werden durch Druckluft elektrostatisch aufgeladen. Der Prozess ihrer Aufladung basiert somit auf kinetischer Energie. Die Ladung wird von den Farbpartikeln getragen. Zwischen dem Applikationsgerät und der lackierten Oberfläche baut sich kein elektrostatisches Feld auf. Für die positive Aufladung der Farppartikel ist Reibung verantwortlich. Die Partikel reiben untereinander, an den Innenwänden der Applikationsleitung oder an den Innenwänden des Applikators selbst. Die Pulverfarbpartikel prallen auf die lackierte Oberfläche und haften so an ihr.
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